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Simon Stamm

CloneZilla ist ein mächtiges Tool, um Partitionen/ Festplatten zu sichern, wiederherzustellen oder zu klonen. Dabei ist es egal, ob es sich um Windows- oder Linuxpartitionen handelt bzw. welches Dateisystem (z.B. NTFS, EXT4 usw.) verwendet wird. Zusätzlich ist es eine komplett freie Software (Open Source) und somit selbst für kommerzielle Zwecke kostenlos.

Doch ein wichtiges Feature bietet CloneZilla nicht. Es bietet von sich aus nicht an, die erstellten Images zu durchsuchen. Daher können einzelne Dateien nicht wiederhergestellt werden. Die einzige Möglichkeit ist es, die gesamte Partition/ Festplatte wiederherzustellen.

Einen Workaround gibt es jedoch, der aber nicht perfekt ist und viel Zeit sowie freien Speicherplatz benötigt. Der Ansatz ist, die einzelnen Images zu einem großen Gesamtimage zu konvertieren und dieses anschließend einzuhängen (zu mounten).

Lösung

1. Falls noch nicht vorhanden: PartClone installieren

sudo apt-get install partclone

2. CloneZilla-Image in ein großes Gesamtimage konvertieren. Wichtig ist, dass genügend freier Speicherplatz vorhanden ist.

sudo cat /dir/sda1.ext3.ptcl-img.gz.* | sudo gzip -d -c | sudo partclone.restore -C -s - -O /dir/sda1.img

3. Gesamtimage einhängen (mounten).

sudo mount -o loop -t ext3 /dir/sda1.img /mnt

Andere Komprimierung oder anderes Dateisystem

Sollte das Image nicht mit gzip komprimiert worden sein (sondern mit bzip oder lzop) bzw. ist es nicht bekannt, welches Verfahren eingesetzt wurde, kann es mit diesem Befehl herausgefunden werden:

file /dir/sda1.ext3-img.aa

Wenn sich das Dateisystem im Image um NTFS handelt, muss dieser Befehl (anstatt der in Schritt 3 genannte) verwendet werden, um das Image einzuhängen:

sudo ntfs-3g /dir/sda1.img /mnt
  • Piere Wöhl

    Geschrieben: 17. Juli 2014


    Es geht auch einfacher eine lineare mdadm oder lvm RAID , aber nur bei direkten IMG dateien Antworten


  • ntu.edu.tw

    Geschrieben: 4. Oktober 2014


    You really make it seem so easy with your presentation but I find this matter to be actually something which I think I would never understand. It seems too complex and very broad for me. I'm looking forward for your next post, I will try to get the hang of it! Antworten


  • Günter Zöchbauer

    Geschrieben: 17. März 2015


    At `-O /dir/sda1.img` I get `device (/media/external/znote.img) is mounted at`. After I unmounted `/media/external` and used `-O /dev/sde1` it worked Antworten


  • Thorsten F

    Geschrieben: 26. Januar 2016


    Wahrscheinlich funktioniert es wie beschrieben, aber nach Studium der manpages von partclone empfehle ich eher den folgenden Aufruf: sudo partclone.ext4 -r -W -C -L partclone.log -s sda10.ext4-ptcl-img -o sda10.img Ich rufe partclone.ext4 auf, weil der Entwickler selbst rät, nicht mehr partclone.restore zu benutzen. Danach steht dann "-r" für restore, "-W" für das anlegen einer Datei, die man als loop device einbinden kann (das fehlt im Beitrag ganz, denke ich), "-C" dafür, dass der freie Speicherplatz nicht geprüft wird, "-L partclone.log" für ein Logfile im aktuellen Verzeichnis, "-s " für die Inputdatei (hier natürlich - falls man aus gzip raus pipet) und "-o " für die Ausgabedatei. Ich empfand es auch als leicht merkwürdig, ein Verzeichnis "/dir" im Rootverzeichnis anzulegen - warum nicht einfach eine Datei im loakeln Verzeichnis, oder wo immer genug Platz ist, erzeugen? Antworten


  • Laszlo

    Geschrieben: 23. Juli 2016


    Hi Simon. Vielen Dank für die Anleitung! Nach dem Schritt 1 musste ich mit touch /dir/sda1.img eine leere Datei erstellen. Erst dann funktioniert der Schritt 2. Sonst erhalte ich die Fehlermeldung: "device (/dir/sda1.img) is mounted at ... error exit". Gruss, Laszlo Antworten


  • Don Rose

    Geschrieben: 28. Juli 2016


    Hallo, gibt es eine Routine, die man auch in Windows machen kann? Wäre toll - nutze Win10. Wäre super. Danke, Don. Antworten



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